Die Geschichte der Spohn + Burkhardt GmbH & Co.KG

Außenansicht des Werkes in Blaubeuren

1920 wurde die Firma von den Ingenieuren Karl Spohn und David Burkhardt in Blaubeuren gegründet und ist bis heute in Familienbesitz. Anfänglich wurden zusammen mit zwei Fachkräften Motoren und Schaltgeräte repariert. Zeitgleich begann man mit der Entwicklung von eigenen Schaltgeräten.

1930 hatte Spohn + Burkhardt bereits 30 Mitarbeiter und begann mit der Herstellung großer Geräte wie zum Beispiel dem Stern-Dreieck-Schalter. Zusätzlich wurden automatische Schaltgeräte ins Fabrikationsprogramm aufgenommen.

Im Jahr 1942 meldete Spohn + Burkhardt sein erstes Patent an: Die Schaltwalze.

1948 baute Spohn + Burkhardt erstmalig komplette Steuerschaltschränke für Kransteuerungen.

Aufgrund der mittlerweile hohen Nachfrage der Produkte wurde 1955 das Gebäude in Blaubeuren vergrößert und umgebaut um mehr Platz für die Mitarbeiter zu schaffen.

Ca. 1960 fertigte Spohn + Burkhardt erstmals Gusswiderstände, welche das bereits bestehende Produktportfolio von Stahlgitter- und Drahtwiderständen erweiterte.

Im Jahr 1964 wurde der Bau des zweiten Werks im benachbarten Schelklingen fertiggestellt. Anfangs befand sich dort nur die Blechbearbeitung. Nach und nach wurde das Schelklinger Werk  durch den Anbau weiterer Hallen vergrößert, um unter anderem die Abteilungen Steuerstände, Widerstände und die Lackiererei dorthin zu verlagern.

1965 – Der Meisterschalter NS0 ist ein 2-achsiger Joystick der im Gegensatz zu den früheren Steuerrädern mit nur einem Hebel bedient werden konnte. Durch das Vielfältige Baukastensystem wurde der NS0 zu einem Allrounder, da er für nahezu alle Anwendungen nutzbar war.

Einer der ersten Kransteuerstände von Spohn + Burkhardt, eine Kombination aus Steuerung und Sitzgelegenheit.

1984 – Durch die Entwicklung verschiedener Universalgriffe wurde das Produktspektrum erneut erweitert. Der Einbau verschiedenster Druckknöpfe und Bedienelemente ermöglichte es mehrere Funktionen mit dem Joystick zu steuern.

1999 – Der ergonomisch geformte FSMMD Steuerstand bot  und bietet immer noch viele Funktionen, welche vor allem im Mehrschichtbetrieb sehr nützlich sind. Alle Funktionen konnten nun elektrisch eingestellt werden. Ebenso hat er eine „Memory-Funktion“ die es ermöglicht bestimmte Einstellungen zu speichern.

2002 – Die Einführung der BUS-Systeme sorgte für eine einfachere und übersichtliche Verkabelung, da alles über einen Stecker gesteuert werden kann.

2004 – Der UGA bietet durch seine schmalen und breiten Griffhälften besonders viele Kombinationsmöglichkeiten und Funktionen. So ist es dem Kunden jetzt möglich, seinen individuellen Griff mit den unterschiedlichsten Einbauten zu bestücken.

2006 – Der FSRD ist ein universeller Steuerstand für den Hebezeug- und Industriebereich. Er ist hydraulisch gedämpft und gasgefedert.

2010 kam der FSRHDG auf den  Markt. Dieser Steuerstand ist optimal für das Arbeiten in Vorlage. Die hohen Freiheitsgrade in den Verstellmöglichkeiten sowie die ausgezeichnete Ergonomie sorgen für entspanntes und ermüdungsfreies Arbeiten.

2012 – In höchster Präzision gefertigter Ganzmetalljoystick, der JMS3. Die Grundlage bildet ein Grundkörper aus Aluminium an den modulare Edelstahl- und Messingteile formschlüssig angebaut werden. Durch massive Messingritzel und spezielle ölgedämpfte Rotationsdämpfer wird ein sanftes und exaktes Steuern erreicht.

2014 – Der ST4 wurde speziell für Wind und Wetter, Schnee und Eis konzipiert. Selbst bei defekter Gummistulpe garantiert er Dichtigkeit und Funktionalität.

2015 – Speziell für Anwendungen mit allen verschiedenen Bussystemen wurde der HS2 entwickelt. Das verschleißfreie 3D-Hall-Sensorsystem ermöglicht ein Steuersystem bis mindestens 5 Millionen Schaltspiele.

Der FS innovation bietet unzählige Möglichkeiten. Mit Hilfe des 3D-Drucks können nun auch Kundenspezifische Pulte aus Kunststoff gefertigt werden.

2016 – Der kompakte G50 Griff erweitert die Steuerfunktionen eines Joysticks um eine weitere Achse. Durch Links- oder Rechtsdrehen des federzentrierten Griffes wird ein potentiometrisches Ausgangssignal erzeugt, dass zusammen mit den im Potentiometer integrierten Richtungsbahnen für die unterschiedlichsten Steueraufgaben eingesetzt werden kann.

Heute – Auch wenn die Funktionalität, wie zum Beispiel bei unserem neuen 4-Achs-Joystick oder der Multifunktionsarmlehne, nach wie vor an erster Stelle steht wird das Design der Produkte immer wichtiger.

Spohn + Burkhardt arbeitet stetig daran seine bestehenden sowie zukünftige Produkte funktional, ergonomisch und optisch in höchster Qualität zu entwickeln.